Gesamteinspielung der Brucknersinfonien in ihren jeweiligen Erstfassungen
Was im Herbst 2020 als großes Vorhaben des MDR-Sinfonieorchesters unter der Leitung seines Chefdirigenten Dennis Russell Davies begann, ist nun klangliche Wirklichkeit: Über vier Spielzeiten hinweg wurden sämtliche Sinfonien Anton Bruckners live eingespielt. Seit Mai 2026 erscheint Monat für Monat eine Sinfonie auf den gängigen Streaming- und Downloadplattformen – bis Bruckners gesamter sinfonischer Kosmos digital erlebbar ist.
In diesem Monat ist die 2. Sinfonie erschienen. Die 1872 entstandene und zunächst als unspielbar abgelehnte Fassung gewährt Einblick in einen noch experimentierfreudigen Komponisten, bei dem sich zugleich bereits seine unverwechselbare sinfonische Sprache herausbildet. Gewaltige Klangflächen, große Themengruppen, kunstvolle Überlagerungen und motivische Verbindungen zwischen den Sätzen prägen das Werk. Die Erstfassung der Sinfonie wurde zu Bruckners Lebzeiten nie aufgeführt und erst 2005 in ihrer ursprünglichen Gestalt wieder zugänglich gemacht. Die Aufnahme ist damit nicht nur ein faszinierendes Dokument aus Bruckners Schaffen, sondern lässt auch jene monumentale Klangsprache erahnen, die seine späteren Sinfonien prägen sollte.
Im September folgt die Veröffentlichung der 3. Sinfonie.
Was im Herbst 2020 als großes Vorhaben des MDR-Sinfonieorchesters unter der Leitung seines Chefdirigenten Dennis Russell Davies begann, ist nun klangliche Wirklichkeit: Über vier Spielzeiten hinweg wurden sämtliche Sinfonien Anton Bruckners live eingespielt. Seit Mai 2026 erscheint Monat für Monat eine Sinfonie auf den gängigen Streaming- und Downloadplattformen – bis Bruckners gesamter sinfonischer Kosmos digital erlebbar ist.
In diesem Monat ist die 2. Sinfonie erschienen. Die 1872 entstandene und zunächst als unspielbar abgelehnte Fassung gewährt Einblick in einen noch experimentierfreudigen Komponisten, bei dem sich zugleich bereits seine unverwechselbare sinfonische Sprache herausbildet. Gewaltige Klangflächen, große Themengruppen, kunstvolle Überlagerungen und motivische Verbindungen zwischen den Sätzen prägen das Werk. Die Erstfassung der Sinfonie wurde zu Bruckners Lebzeiten nie aufgeführt und erst 2005 in ihrer ursprünglichen Gestalt wieder zugänglich gemacht. Die Aufnahme ist damit nicht nur ein faszinierendes Dokument aus Bruckners Schaffen, sondern lässt auch jene monumentale Klangsprache erahnen, die seine späteren Sinfonien prägen sollte.
Im September folgt die Veröffentlichung der 3. Sinfonie.