Out of Place
Nikita Volov vereint Klavierwerke dreier Komponisten – Grieg, Korngold und Schumann –, die sich mit tragikomischen Figuren der Literatur auseinandersetzen
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Tracklist
- Edvard Grieg (1843–1907)
Peer Gynt Suite No.1, Op. 46
Morning Mood - Aase’s Death
- Anitra’s Dance
- In the Hall of the Mountain King
- Erich Wolfgang Korngold (1897–1957)
Don Quixote, 6 Character Pieces for Solo Piano
I. Don Quixote’s dreams of heroic deeds - II. Sancho Panza on his grey donkey
- III. Don Quixote goes forth
- IV Dulcinea of Toboso
- V Adventure
- VI Don Quixote’s conversion and death
- Robert Schumann (1810–1856)
Kreisleriana, Op. 16
Äußerst bewegt - Sehr innig und nicht zu rasch
- Sehr aufgeregt
- Sehr langsam
- Sehr lebhaft
- Sehr langsam
- Sehr rasch
- Schnell und spielend
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„Out of Place“ hat Nikita Volov sein neues GENUIN-Album genannt, das sich mit farbenprächtigen, komplexen und teilweise ausgestoßenen Charakteren aus berühmten Romanen beschäftigt. Volov spielt in seinem innovativ zusammengestellten Programm eine fantasievolle Bearbeitung von Edvard Griegs „Peer-Gynt“-Suite, Erich Wolfgang Korngolds Stücke über den verrückten Idealisten „Don Quixote“ und Robert Schumanns „Kreisleriana“, das Porträt des tragikomischen Kapellmeisters Kreisler aus E.T.A. Hoffmanns Büchern. Diese einzigartigen Individuen, die „Out of Place“ sind, inspirieren weiterhin die Welt. Mit meisterhafter Interpretation und tiefem Verständnis erweckt Volov diese faszinierenden Charaktere zum Leben und zeigt ihre zeitlose Relevanz.
Schumann-Journal
"Insgesamt erleben wir in Volovs Einspielung ein musikalisches Vexierspiel, das sowohl die Gemeinsamkeiten zwischen diesen Charakteren, aber eben auch die deutlich vorhandenen Brüche widerspiegelt und so das Spannungsfeld besonders reizvoll werden lässt. [...] Eine großartige und sehr zu empfehlende Einspielung!" Rezension von Irmgard Knechtges-Obrecht, Heft 13/2025
klassik.com
"Nikita Volov besitzt alle pianistischen Mittel, um die poetisch inspirierten Klavierzyklen von Schumann, Korngold und Grieg mit viel eigenem Charakter klanglich treffend zu imaginieren." Rezension von Hartmut Hein, 05.01.2026
PianoNews
„Mit viel Klangsinn setzt Volov diese faszinierende Tonsprache um und entführt in eine Welt „aus Traum und Illusion“. […] Eine wohl überlegte Werkauswahl, beeindruckend ausgereift gespielt: ein bemerkenswertes Debüt.“ Rezension von Isabel Fedrizzi, Ausgabe 2/2025
06.01.2025: Nominiert für den Preis der deutschen Schallplattenkritik, Longlist 1/2025

