Adam Markowski

Artist photo of Adam Markowski - Violine

Adam Markowski stammt aus einer Musikerfamilie, schon sein Großvater, Josef Schwab, war Solocellist im Gewandhausorchester Leipzig und an der Komischen Oper in Berlin. Seine Großmutter, Hanna Dippner, ist eine nach wie vor konzertierende Pianistin und Malerin. Den ersten Geigenunterricht erhielt er bei seinem Vater Stefan Markowski, und schon in frühester Kindheit war das gemeinsame Musizieren mit seinen Eltern und seiner Schwester fester Bestandteil des Familienlebens.

Nach seinem Violinstudium bei Stephan Picard an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin zog es Adam Markowski sehr schnell in das Berufsfeld der großen Sinfonieorchester, zunächst an den Berliner Opernhäusern, gefolgt vom MDR-Sinfonieorchester in Leipzig, wo er inzwischen die Position des stellvertretenden Stimmführers der zweiten Violinen innehat. Darüber hinaus widmet er sich seinen Konzert-Projekten als Konzertmeister bzw. Primus Inter Pares der Kammersymphonie Leipzig.

Anregende Meisterkurse und erfolgreiche Teilnahmen an internationalen Violinwettbewerben flankieren seinen musikalischen Werdegang ebenso wie das Spielen in diversen musikalischen Formationen und unterschiedlichen Genres.

Durch die frühe familiäre Prägung des Kammermusizierens sowie durch das langjährige Orchesterspiel gilt ihm persönlich als eine der intensivsten Erfahrungen, die er beim Musizieren regelmäßig machen darf, die Erkenntnis, dass das gemeinsame Spielen emotional mehr ergibt als die schiere Addition der individuellen musikalischen Energien.

Eine zweite große Leidenschaft neben der Musik entdeckte Adam Markowski in der Fotografie (insbesondere analoge). Gerade das Pendeln bzw. Halten der Balance zwischen diesen beiden künstlerischen Ausdrucksweisen gibt ihm den für die jeweils andere nötigen Ausgleich: Während Musik klanglich den latenten Zustand von Vergehen und Entstehen und somit den Verlauf der Zeit und ihrer Emotionen erfahrbar macht, ermöglicht das Fotografieren von Portraits oder Stillleben ihren Fluss anzuhalten, und somit zeitliche Räume für Reflexion zu schaffen und diese auch selbst zu erleben.


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