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Alexander Baillie, Violoncello

In der Besprechung seines letzten Konzertauftritts bezeichnete die Londoner Presse den Cellisten Alexander Baillie unlängst als "Britains best kept secret". Freilich kennt man ihn in der internationalen Fachwelt sehr wohl als einen der interessantesten und vielseitigsten Cellisten seiner Generation.
Im Jahre 1956 geboren, begann er im Alter von zwölf Jahren mit dem Cellospielen, wobei er sich stark von der legendären Jacqueline du Pré inspirieren ließ. Mit 16 Jahren begann er das Studium, zunächst in London am Royal College of Music mit Unterricht bei Joan Dickson und Anna Shuttleworth, später mit einem Auslandsstipendium bei André Navarra in Wien.
Frühe musikalische Einflüsse waren die Musik von Benjamin Britten und Schostakowitsch, sowie die Konzerte von Mstislav Rostropowitsch und dessen Frau, der Sopranistin Galina Wischnewskaya und den englischen Sängern Peter Pears und Dame Janet Baker.
Alexander Baillie ist regelmäßig zu Gast bei renommierten Orchestern weltweit. Er hat u.a. mit Sir Simon Rattle und Sir John Elliot Gardiner gearbeitet und tritt regelmäßig als Solocellist in Konzerten, Recitals und internationalen Festivals auf, zuletzt bei den Berliner Festwochen. Kürzlich spielte er das Elgar-Cellokonzert begleitet vom Philharmonia Orchestra im Londoner Barbican Center und zusammen mit dem London Philharmonic die Rokoko-Variationen von Tschaikowsky. Seine Zusammenarbeit mit dem Boston Philharmonic Orchestra unter Benjamin Zander erreichte mit Elgars Cellokonzert viermalig ausverkaufte Auftritte. Die New Yorker Presse honorierte seine Interpretation der Britten Cello Suiten mit höchster Anerkennung.
Zu Alexander Baillies diversen Uraufführungen gehören Werke wie Hans Werner Henzes "Sieben Liebeslieder", die kanadische Premiere von Pendereckis zweitem Cellokonzert, HK Grubers Konzert, Takemitsus "Orion & Pleiades" sowie das Cellokonzert von George Lloyd.
Baillie hatte mehrere Auftritte bei den beliebten und renommierten BBC "Prom"- Konzerten in der Londoner Royal Albert Hall. Neben der Premiere des Konzerts von Colin Matthews führte er dort die Cellokonzerte von Delius und Schumann sowie Beethovens Trippelkonzert auf.
Alexander Baillie verfügt über ein phänomenal weitreichendes Repertoire. Es gibt vielzählige CD-Einspielungen des Künstlers. Seine jüngste Veröffentlichung ist eine CD mit romantischen Werken von Miaskowsky und Glière, die er mit dem Pianisten Dominic Harlan aufgenommen hat. Als Mitglied verschiedener Ensembles widmet er sich intensiv der Kammermusik.
Nach langjähriger Unterrichtstätigkeit am Royal College of Music und der Royal Academy in London ist er seit 1994 Professor für Violoncello an der Hochschule für Künste Bremen.
Mit dem von ihm gegründeten Ensemble "CelloSound", das aus Studenten seiner Celloklasse besteht, unternahm er im Juni 1999 eine sehr erfolgreiche Englandtournee. In einer Rezension zog die Musikzeitschrift "The Strad" das Bremer Ensemble unter der Leitung von Alexander Baillie in einem direkten Vergleich den Kollegen des London Symphony Orchestras vor.
Alexander Baillie ist Gründungsmitglied der schottischen Sommerschule "Gathering of the Clans", die alljährlich hochkarätige Cello-Meitserkurse durchführt.
Im Jahre 1999 rief er das "Festival au Côte des Isles" in Barneville/Carteret an der Nordküste Frankreichs ins Leben.