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Quartetto di Cremona

Dass die wichtigste Zeitschrift für Streichinstrumente „The Strad“ das elegante Spiel der vier jungen Italiener mit einem gut geschneiderten Armani-Anzug vergleicht und ihre Interpretationen von Mozart und Brahms in den höchsten Tönen preist, ist sicherlich ein Adelstitel für das Quartetto di Cremona. Auf ähnliche Weise lässt der Vergleich mit dem legendären Quartetto Italiano aufhorchen, dessen Bratscher Piero Farulli eine zentrale Rolle in der musikalischen Biographie der vier jungen Italiener spielt: Piero Farulli habe ihnen vorgelebt, was wirkliche Leidenschaft für Musik sei und wie ernsthaft man daran arbeiten müsse, ein Streichquartett wachsen zu lassen. Der zweite wichtige Name, der im Gespräch mit Cristiano Gualco und seinen Kollegen immer wieder fällt, ist der von Hatto Beyerle, dem Bratscher des Alban Berg Quartetts. Er habe ihnen die Notwendigkeit eines gründlichen Quellenstudiums nahegebracht und sie in die Feinheiten des klassischen Stils eingeführt. Und dieser klassische Stil, vor allem die Werke Joseph Haydns, ist auch nach zehn Jahren für die Vier immer noch Ausgang und Zielpunkt allen Arbeitens: Der „Vater des Streichquartetts“ ist für sie der wichtigste Komponist, der mit seiner unendlichen Vielfalt, seiner ausgefeilten musikalische Rhetorik und seiner Experimentierfreude genaustes Hinhören und größtmögliche Präzision einfordert und gleichzeitig zu stetigem Forschen und Suchen animiert.
Die Selbstverpflichtung der gemeinsamen Sache gegenüber, die ein Ensemble braucht, um nicht nur bei dieser musikalischen Fein- und Schwerstarbeit voranzukommen, sondern auch die manchmal wackeligen Stufen der Karriereleiter emporzuklimmen, bezeichnen die vier Musiker als zentralen Pfeiler ihres Zusammenseins. Es führe dazu, dass sie immer wieder die Energie fänden, an jedes neue Musikstück mit der gleichen Neugier und Intensität heranzugehen und sich, auch im Alltag des Konzertlebens, immer auf den nächsten Schritt zu konzentrieren – und damit auf das Publikum, das vor einem sitze. Denn erst im Kontakt mit den Zuhörern zeigt sich für das Quartett die Qualität seiner Arbeit, der „Reifegrad“ dieses oder jenes Stückes. Diese künstlerische und äußerst kommunikative Sichtweise hält dem Quartetto di Cremona den Blick frei – bei all dem Trubel, den die zahlreichen internationalen Auszeichnungen der letzten Jahre mit sich bringen: Preise beim Concorso di Cremona, „Vittorio Gui“ Florenz, Borletti-Buitoni und in Melbourne zogen Engagements in den großen Konzertsälen der ganzen Welt nach sich. Nach dem umjubelten Debüt bei der berühmtesten Kammermusikgesellschaft Italiens, der Societá del Quartetto di Milano, ist das Ensemble dort bis 2014 „quartet in residence“, als dessen Höhepunkt es den Zyklus der Beethoven-Streichquartette aufführen wird. Erst kürzlich gewann das Quartett den begehrten 11. „Web Concert Hall Competition“ (USA), in diesem Jahr als einziger Preisträger.
Doch glücklicherweise bringt keiner dieser Erfolge die vier Musiker davon ab, einfach weiter danach zu suchen, wie sie ihr Spiel verbessern können. Denn dies ist für sie der Motor dafür, dem eigenen künstlerischen Credo gerecht zu werden: Den Menschen im Publikum die innere Schönheit von Musik ein Stück näher zu bringen.

Die Künstler-Homepage: http://www.quartettodicremona.it/


Streichquartette von Joseph Haydn und Béla Bartók

Haydn: Streichquartett in C-Dur, op. 54/2, Bartók: Streichquartett Nr. 4 in C-Dur Haydn: Streichquartett in G-Dur

Quartetto di Cremona

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