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The Benda Musicians

Es ist heutzutage kaum möglich, eine ganze Familie professioneller Musiker, mit einer so großen musikalischen Tradition zu treffen. Einzigartig ist die musikalische Zusammenarbeit der Familienmitglieder für das gemeinsame Ziel: Kammermusikspiel in den verschiedensten Besetzungen vom Duo bis zum Septett, mit einem Repertoire von der Barockmusik bis zur Avantgarde. Trotz ausgeprägter Individualität der einzelnen Persönlichkeiten ist die musikalische Gestaltung durch eine künstlerische Einheit gekennzeichnet, die als Ergebnis musikalischen Zusammenlebens unter einheitlichen ästhetischen Vorstellungen diesem Klangkörper eine aussergewöhnliche Ausstrahlung verleiht. Unter den CDs des Ensembles finden sich Portraits von J. Brahms und R. Schumann, die von der Presse sehr gelobt wurden. François Bendas Vater Sebastian Benda (1926-2003) entstammt einer traditionsreichen Musikerfamilie. Seine musikalische Frühreife erweckte das Interesse von Musikern wie Arthur Honegger, Alfredo Casella, Hermann Scherchen oder Frank Martin, bei dem Benda bereits mit zwölf Jahren Komposition studierte. Als Pianist errang er als Achtzehnjähriger den Prix de Virtuosité am Genfer Konservatorium und war danach lange Schüler Edwin Fischers, der ihn einlud, unter seiner Leitung als Solist Klavierkonzerte von Bach und Mozart zu spielen. Seine Karriere führte ihn in viele Länder Europas, Amerikas und Asiens. Als Solist spielte Benda u.a. mit dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Residentie-Orkest Den Haag, dem NDR Hamburg und dem Philharmonic Orchestra Osaka. In London wurde Benda vom Harriet Cohen International Music Award mit der Bach-Medaille ausgezeichnet. In Brasilien, wo er auch seine Familie gründete, wirkte Benda viele Jahre lang mit grossem Idealismus als Pädagoge und Interpret und prägte das Musikleben des Landes massgebend. 1981 wurde Sebastian Benda zum Professor an der Grazer Musikhochschule ernannt wo er später auch Rektor wurde.
Benda war Juror bei vielen internationalen Wettbeweben wie dem Beethoven-Wettbewerb Wien, dem Concours d’Exécution Musicale Genève und dem ARD-Wettbewerb. Unter seinen Einspielungen ist jene der Ballade für Klavier und Orchester von Frank Martin besonders zu erwähnen, die er unter der Leitung des Komponisten aufnahm, dessen Gesamtwerk für Klavier solo er dann später noch für FSM einspielte. In seinen letzten Lebensjahren widmete er sich besonders gern dem Musizieren mit seinem Familien-Ensemble: seiner Schwester Lola, seinen Kindern Christian, François und Nancy und der Schwiegertochter Monica, bekannt als The Benda Musicians, und dem Komponieren. Sein Leben wurde geprägt durch sein grosses Engagement als Pianist und Pädagoge und war erfüllt durch die Musik.


Johannes Brahms

Gesamtwerk für Klarinette

François Benda, Klarinette - The Benda Musicians

GEN 88127DetailsKatalog